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Das Haus "Deutsche Eiche" wurde wie die meisten Häuser um den Gärtnerplatz
im Jahre 1864 errichtet. Ob es von Anfang an eine Wirtschaft war, ist nicht
gesichert. Spätestens ab 1882 ist eine Schenke aber nachweisbar. Von 1896 bis
1995 lag das Geschick des Hauses in den Händen der Wirtsfamilie Reichenbach.
Etwa ab den 50er Jahren gilt die "Eiche" als Treffpunkt für Künstler, Schwule,
Lesben, aber auch für Gäste, die in dieser Szene eher eine Bereicherung für
die Gesellschaft sehen. 1993 sollte das Haus "entkernt" und gewerblich gewinn-
bringender gestaltet werden. Nach weltweitem Protest trennte sich die damalige
Besitzerin, die "Monachia", von der "problematischen" Immobilie.
1997 musste das Badehaus schon erweitert werden. Im Frühjahr 1998 schließlich
erhielt das Restaurant sein neues Aussehen: Alte Elemente konnten teilweise
erhalten werden. Die Küche wurde erweitert und auf den neuesten Stand gebracht.
So bewirkt die Mischung aus Tradition und Modernität, dass sich der Gast wohlfühlen
kann.
Im Juli 1998 wurde auf dem Gärtnerplatz das alte, von der "Eiche" wiederentdeckte
und gespendete "Klenze-Denkmal" wieder aufgestellt.
Die Masseure des CENTRO DELFINO bieten ihre Dienstleistungen in der Sauna
Deutsche Eiche seit August 2005 an.